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Gemeinsam und stabil sozial für die Zukunft der Pflege (KI-generiert mit MS Copilot)

DRK-Seniorenzentren – Gemeinsam und stabil sozial für die Zukunft der Pflege

Die acht DRK-Seniorenzentren sind regional vernetzt in den Landkreisen Esslingen und Göppingen für Menschen mit Pflege- und Betreuungsbedarf da. Für die steigende Nachfrage werden kontinuierlich vor Ort neue Einrichtungen aufgebaut. Das Angebot umfasst 410 Kurzzeit- und Dauerpflegeplätze, 40 Tagespflegeplätze und über 90 Betreute Wohnungen. Aktuell (Stand Dezember 2025) befindet sich eine weitere Einrichtung im Aufbau. Nach den Grundsätzen des Deutschen Roten Kreuzes arbeiten in den DRK-Seniorenzentren 500 Menschen aus über 40 Nationen in Pflege, Betreuung, Hauswirtschaft, Leitung und Verwaltung.

Im Strategieprozess AGENDA 2030 der DRK-Seniorenzentren wurde ‚Nachhaltigkeit‘ als eins der 23 Handlungsfelder definiert. Nistkästen am Haus, Insektenhotel und Streuobstbäume im Garten, Bienenvölker auf dem Dach und nachhaltiger Ressourceneinsatz bei Lebensmitteln, Inkontinenzartikeln und Energie waren zunächst im Fokus. Dazu kam mit der zunehmenden Digitalisierung die Reduzierung des Papierverbrauchs. Der Wunsch, ein umfassenderes Verständnis von Nachhaltigkeit zu entwickeln mit Blick auf die Mission des DRK, für Menschen in Not da zu sein, hat zum Impulsprojekt geführt. Angesichts der demographischen Entwicklung stehen die DRK-Seniorenzentren vor der Herausforderung, Lösungen zu finden, um dem zunehmenden Pflegebedarf mit geringer werdenden Personalressourcen menschenwürdig begegnen zu können.

Vorgehensweise im Impulsprojekt

Im Rahmen des Impulsprojekts wurden ausgewählte Mitarbeitende der DRK Seniorenzentren befähigt, geeignete Methoden zur Umsetzung von Nachhaltigkeitsstrategien zu erlernen und anzuwenden.

Die Vorgehensweise im Projekt gliederte sich in folgende Phasen:

Kickoff und Zielsetzung

Das Projekt begann mit einem Kickoff-Workshop, bei dem die Ziele und der Rahmen des Impulsprojekts vorgestellt wurden. Es wurde Wert auf die Anforderungen, Erwartungen und auch Vorarbeiten der Teilnehmenden gelegt, um ein gemeinsames Verständnis für die Relevanz von Nachhaltigkeit zu entwickeln.

Ist-Analyse

Die zwei Mitarbeiterinnen der DRK-Seniorenzentren führten das vom Fraunhofer IAO entwickelten Self-Assessment zu nachhaltigen Geschäftsmodellen durch, um den aktuellen Stand der Nachhaltigkeitspraktiken zu ermitteln. Diese Analyse half den Teilnehmenden, Stärken und Schwächen innerhalb ihrer Organisation zu identifizieren und ein erstes Bewusstsein für Verbesserungsmöglichkeiten zu schaffen.

Methodenvermittlung

Die Teilnehmenden erhielten Anleitungen zu relevanten Methoden, um Nachhaltigkeitsstrategien eigenständig weiterzuverfolgen. Dies umfasste die Anwendung von Analysewerkzeugen wie der Stakeholderanalyse, des Relevanzchecks und der Wesentlichkeitsanalyse zur Bewertung von Handlungsfeldern unter Beachtung der Kernthemen der ISO 26000, der SDG-Ziele sowie des VSME (Voluntary Sustainability Reporting Standard for non-listed SMEs bzw. Freiwilliger Nachhaltigkeitsberichtsstandard für nicht börsennotierte KMU).

Weiterhin wurden die Teilnehmenden der DRK-Seniorenzentren mit dem Entwicklungsmodell „Erfolg mit Anstand der Stiftung Club of Hamburg vertraut gemacht.

All diese Aktivitäten bilden eine gute methodische Grundlage zur Identifikation der wichtigsten Handlungsfelder bei der Entwicklung einer Nachhaltigkeitsstrategie für die DRK Seniorenzentren.

Ableitung von Maßnahmen

Auf Grundlage der zuvor durchgeführten Analysen wurden im Impulsprojekt Maßnahmen identifiziert, die in den DRK-Seniorenzentren nun weiterverfolgt werden.

Dokumentation und Feedback

Die Ergebnisse des Impulsprojekts wurden dokumentiert, um eine transparente Nachverfolgbarkeit zu gewährleisten und jederzeit auf diese zurückgreifen zu können. Feedbackrunden ermöglichten den Teilnehmenden, ihre Erfahrungen auszutauschen und voneinander zu lernen.

Zukunftsperspektiven

Abschließend wurden die Teilnehmenden ermutigt, die erlernten Methoden kontinuierlich anzuwenden und weiterzuentwickeln.

In den Impulsworkshops wurden die nächsten sinnvollen Schritte auf dem Weg zu einem systematischen Nachhaltigkeitsmanagement vorgestellt und mit den Teilnehmenden vereinbart, sie ggf. bei deren Umsetzung zu begleiten.

Neben der Durchführung einer Sorgfaltsprüfung bezogen auf die im Rahmen des Projektes als wesentlich eingestuften Handlungsfelder der DRK Seniorenzentren gehört dazu die Bestimmung des eigenen Einflussbereichs innerhalb der Wertschöpfungskette der Organisation als weiteres Kriterium für die Priorisierung und Ableitung einer Nachhaltigkeitsstrategie mit Maßnahmenplan.

Branche:

Altenpflege

Mitarbeiter:

500

Gründung:

1988

Adresse:

DRK-Seniorenzentren
Kalixtenbergstr. 28
73235 Weilheim an der Teck

Kontakt:

Iris Händler, Sandra Mayer
Tel. +49-7022-7007-6000
Email: i.haendler@drk-seniorenzentren.de; s.mayer@drk-seniorenzentren.de