Vorgehensweise im Impulsprojekt
Im Rahmen des Impulsprojekts wurden ausgewählte Mitarbeitende der DRK Seniorenzentren befähigt, geeignete Methoden zur Umsetzung von Nachhaltigkeitsstrategien zu erlernen und anzuwenden.
Die Vorgehensweise im Projekt gliederte sich in folgende Phasen:
Kickoff und Zielsetzung
Das Projekt begann mit einem Kickoff-Workshop, bei dem die Ziele und der Rahmen des Impulsprojekts vorgestellt wurden. Es wurde Wert auf die Anforderungen, Erwartungen und auch Vorarbeiten der Teilnehmenden gelegt, um ein gemeinsames Verständnis für die Relevanz von Nachhaltigkeit zu entwickeln.
Ist-Analyse
Die zwei Mitarbeiterinnen der DRK-Seniorenzentren führten das vom Fraunhofer IAO entwickelten Self-Assessment zu nachhaltigen Geschäftsmodellen durch, um den aktuellen Stand der Nachhaltigkeitspraktiken zu ermitteln. Diese Analyse half den Teilnehmenden, Stärken und Schwächen innerhalb ihrer Organisation zu identifizieren und ein erstes Bewusstsein für Verbesserungsmöglichkeiten zu schaffen.
Methodenvermittlung
Die Teilnehmenden erhielten Anleitungen zu relevanten Methoden, um Nachhaltigkeitsstrategien eigenständig weiterzuverfolgen. Dies umfasste die Anwendung von Analysewerkzeugen wie der Stakeholderanalyse, des Relevanzchecks und der Wesentlichkeitsanalyse zur Bewertung von Handlungsfeldern unter Beachtung der Kernthemen der ISO 26000, der SDG-Ziele sowie des VSME (Voluntary Sustainability Reporting Standard for non-listed SMEs bzw. Freiwilliger Nachhaltigkeitsberichtsstandard für nicht börsennotierte KMU).
Weiterhin wurden die Teilnehmenden der DRK-Seniorenzentren mit dem Entwicklungsmodell „Erfolg mit Anstand“ der Stiftung Club of Hamburg vertraut gemacht.
All diese Aktivitäten bilden eine gute methodische Grundlage zur Identifikation der wichtigsten Handlungsfelder bei der Entwicklung einer Nachhaltigkeitsstrategie für die DRK Seniorenzentren.
Ableitung von Maßnahmen
Auf Grundlage der zuvor durchgeführten Analysen wurden im Impulsprojekt Maßnahmen identifiziert, die in den DRK-Seniorenzentren nun weiterverfolgt werden.
Dokumentation und Feedback
Die Ergebnisse des Impulsprojekts wurden dokumentiert, um eine transparente Nachverfolgbarkeit zu gewährleisten und jederzeit auf diese zurückgreifen zu können. Feedbackrunden ermöglichten den Teilnehmenden, ihre Erfahrungen auszutauschen und voneinander zu lernen.
Zukunftsperspektiven
Abschließend wurden die Teilnehmenden ermutigt, die erlernten Methoden kontinuierlich anzuwenden und weiterzuentwickeln.